Sportpsychologie

Sportpsychologie befasst sich mit der Psychologie des Menschen im sportlichen Kontext. Das übergeordnete Ziel dabei ist immer die Steigerung der sportlichen Leistung. In Wahrheit geht es jedoch um viel mehr als die bloße Leistungssteigerung – es geht um den Sport als eine menschliche Bereicherung. Ein Sportpsychologe oder eine Sportpsychologin ist weniger daran interessiert einen „Sieg um jeden Preis“ zu erringen, sondern dem Sportler oder der Sportlerin zu helfen sein volles Potenzial auszuschöpfen und sei es nur dem Sportler zu helfen mehr Selbstvertrauen zu entwickeln. Denn nicht nur Siege fördern die Motivation eines Sportlers, sondern vor allem die sportlichen Erfahrungen von hoher Qualität.
(Cox, 1998)

Demnach wird mit Hilfe der Sportpsychologie kein mittelmäßig talentierter Athlet zum Weltmeister, aber psychologische Fertigkeiten können den entscheidenden Vorteil zum Sieg liefern bei zwei gleichermaßen talentierten und trainierten Sportlern. Was also ist diese besagte mentale Stärke: „Mentale Stärke ist die Fähigkeit, sich ungeachtet der Wettkampfbedingungen an seiner oberen Leistungsgrenze zu bewegen“ (Loehr, 1996, S.20). Ganz allgemein verfügt also ein mental starker Sportler über effektive Selbstregulationsfertigkeiten, die es auch unter erschwerenden Bedingungen ermöglichen das eigene Leistungspotenzial abzurufen.
(Beckmann & Elbe, 2008)


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